Facharztpraxis für Frauenheilkunde und Geburtshilfe  Dres. Helgert & Heuzeroth
 

Mutterschaftsvorsorge

Untersuchungen

Nachdem ich eine Schwangerschaft festgestellt wurde, erfolgt eine Reihe von Untersuchungen. Diese werden bis zur 32. Schwangerschaftswoche zunächst im ca. 4-wöchigem Abstand und später, angepasst an den Schwangerschaftsverlauf, in kürzeren Intervallen durchgeführt.

Bei der Erstuntersuchung erfolgt neben einer ausführlichen Anamnese die Untersuchung von Scheide und Gebärmutter. Zu den nachfolgenden Vorsorgeterminen werden die folgenden Untersuchungen regelmäßig durchgeführt:

  • Blutdruckmessung
  • Urinuntersuchung
  • Gewichtskontrolle
  • Hämoglobinbestimmung (Eisenwert, abhängig vom letzten Befund)
  • Vitalitätskontrolle des Kindes

Zudem erfolgen nach gesetzlichen Vorgaben abhängig vom Schwangerschaftsalter verschiedene serologische Untersuchungen (Blutgruppe, Antikörperbestimmung zur Feststellung einer Blutgruppenunvertaglichkeit, Abklärung einer Rötelnimmunität, oder von Geschlechtskrankheiten, ggfs. Bestimmung des fetalen Rhesusfaktors, HIV…) Ein Blutzucker-Test wird seit 2012 jeder Schwangeren zwischen der 25. und der 28. Schwangerschaftswoche (SSW) angeboten, ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Schwangerschaftsdiabetes zu detektieren. Gegebenenfalls kann dieser TEst bei entsprechender Indikation bereits früher durchgeführt werden.

Ernährungsberatung

In die ärztliche Beratung zu Beginn Ihrer Schwangerschaft werden auch Empfehlungen zur gesunden Ernährung einbezogen. Dies dient Ihrer eigenen Gesundheit sowie der optimalen Entwicklung Ihres Kindes.

Ultraschalluntersuchungen

Dreimal während der Schwangerschaft ist eine Beurteilung der kindlichen Entwicklung per Ultraschall, das sogenannte Screening, vorgesehen:

  • 1. Screening: 9. bis 12. SSW
  • 2. Screening: 19. bis 22. SSW (bei uns als erweitertes Organscreening 2b-Ultraschall)
  • 3. Screening: 29. bis 32. SSW

Mit Hilfe dieser Ultraschalluntersuchungen können in vielen Fällen eventuelle schwere Entwicklungsstörungen des Kindes frühzeitig bemerkt werden. Somit kann im Bedarfsfall eine spezialisierte Diagnostik eingeleitet und eine notwendige Therapie begonnen werden.

Zusatzleistungen

Die Mutterschaftsvorsorge ist in Deutschland vergleichsweise intensiv und erlaubt es, bestimmte Komplikationen frühzeitig zu entdecken. Dank ihr konnte die Rate an unschönen Schwangerschaftsverläufen reduziert werden. Zusätzlich biete ich eine Reihe weiterer, moderner Untersuchungen und Maßnahmen an, die nicht Teil dieser gesetzlichen Richtlinien sind, obwohl sie aus ärztlicher Sicht sehr sinnvoll und daher empfehlenswert sind:

  • Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft
  • Blutuntersuchung auf Toxoplasmose, Cytomegalie (CMV), Ringelröteln, Listeriose
  • Vorbeugung gegen B-Streptokokken-Infektion in der Schwangerschaft
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